Was Sie gegen Einsamkeit im Arbeitsalltag tun können

Einsamkeit gilt oft als ein Thema des Privatlebens. Doch sie zeigt sich auch mitten im Berufsalltag – selbst dort, wo Menschen täglich von Kolleginnen und Kollegen umgeben sind.
„Einsamkeit ist nicht dasselbe wie Alleinsein und auf den ersten Blick nicht direkt sichtbar“, erklärt Atakul Tigli, Referent für Gesundheitsförderung bei der BAHN-BKK. „Man kann unter hunderten von Menschen sein und sich dennoch einsam fühlen“, führt er aus. Es geht vor allem um die Qualität der Beziehung. Denn Einsamkeit bedeutet, dass der Wunsch nach sozialen Beziehungen nicht der gelebten Realität entspricht. „Diese Gefühle sind ein Signal, denn sie zeigen, dass etwas an sozialen Beziehungen geändert werden sollte“, erklärt er.
Einsamkeit kann messbare Folgen haben
Psychisch zeigen sich Überschneidungen mit Depressionen, Angststörungen mit erhöhtem Stressempfinden. Auf der körperlichen Ebene steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Demenz. Auf sozialer Ebene sind stark einsame Menschen häufig isoliert und kommen aus dieser Isolation meist ohne Unterstützung nicht heraus.
Das Gute: Einsamkeit ist kein Schicksal, sondern veränderbar. Jede und jeder kann es schaffen, Einsamkeitsgefühle zu reduzieren. Bei sich und bei anderen.
