Lungenkrebs-​Früherkennung 

    Arzt, der sich ein Röntgenbild der Lunge anschaut

    Zum 01. April 2026 wird die Lungenkrebs-​Früherkennung in die gesundheitliche Versorgung aufgenommen. Aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher im Alter zwischen 50 und 75 Jahren können dann alle 12 Monate mittels Niedrigdosis-​Computertomographie (NDCT) untersucht werden. Ziel ist es, Lungenkrebs bei diesem besonders gefährdeten Personenkreis möglichst früh zu erkennen.

    Wer die Lungenkrebs-Früherkennung nutzen möchte, wendet sich an eine allgemeinmedizinische oder internistische Praxis, die sich an der Lungenkrebs-​Früherkennung beteiligt. Die Ärztin oder der Arzt klärt im Gespräch, ob diese Untersuchung für Sie das passende Angebot ist und informiert Sie über Nutzen und Risiken einer NDCT zur Lungenkrebs-​Früherkennung. Sind die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Screening erfüllt, werden Sie in eine Radiologie-​Praxis überwiesen, die die Genehmigung zur Lungenkrebs-​Früherkennung hat.

    Bis das neue Screening überall genutzt werden kann, ist allerdings noch etwas Geduld erforderlich. Denn Ärztinnen und Ärzte, die bei den Versicherten die Voraussetzungen für eine Screening-​Teilnahme prüfen und anschließend an eine radiologische Praxis überweisen dürfen, benötigen eine besondere Fortbildung. Radiologinnen und Radiologen brauchen neben einer speziellen Fortbildung die Genehmigung einer Kassenärztlichen Vereinigung, um die NDCT-​Aufnahmen anfertigen und begutachten zu können.

    Check-up

    Lassen Sie sich regelmäßig durchchecken. Ab 35 Jahren übernehmen wir die kompletten Kosten für einen Check-up alle drei Jahre.

    Impfen schützt

    Impfungen schützen Sie wirksam vor ansteckenden Krankheiten. Wir beraten Sie gern bei Ihren Entscheidungen und kümmern uns um die Kosten.